Interkulturelles Lernen und Zweisprachigkeit
in der bolivianischen Bildungsreform

Im Juli 1994 ist in Bolivien das Gesetz der Bildungsreform verabschiedet worden, in dem festgehalten ist, dass die bolivianische Erziehung "partizipativ, interkulturell und zweisprachig" ist. Was für eine Bedeutung haben diese Begriffe im bolivianischen Kontext? Im Folgenden dazu ein paar Überlegungen.

1. Participación popular / Volksbeteiligung

1994 ist in Bolivien das Gesetz der Volksbeteiligung erlassen worden, das nicht nur das Bildungswesen betrifft. Hier soll aber nur beleuchtet werden, wie im Gesetz der Bildungsreform von (Volks-)Beteiligung gesprochen wird:

2. Bilingüismo / Zweisprachigkeit

Im ersten Grundsatzartikel über Grundlagen und Zweck der Bolivianischen Erziehung wird diese u.a. wie folgt charakterisiert:

Weiter:

Über die Strukturierung des Kurrikulums werden im Artikel 9 allerdings zwei Sprachmodalitäten unterschieden:

  1. Einsprachig, in spanischer Sprache, mit Erlernen irgendeiner indigenen Nationalsprache
  2. Zweisprachig, in einer indigenen Nationalsprache als Erstsprache; in Spanisch als Zweitsprache

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3. Interculturalidad / Interkulturalität

Zu den oben erwähnten Gesetzesartikeln der Bildungsreform kommt noch folgender mit Bezug auf die Ziele und Politiken der kurrikularen Organisation hinzu:

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