Ecos de La Paz 02 / Octubre 2001

Ecos aus dem Projekt

Organisationsberatung für AOPEB und CPILAP
Die Idee des Projektes
(Wiederholung aus Ecos 01)
AOPEB: Veranstaltungen und Geschäftsreisen CPILAP: Wiedereröffnung der Bambus-Werkstatt Ecos aus dem Umfeld der Projekte:
=> Einem geschenkten Gaul.......
=> Bolivianische Bildungsreform
Ecos de La Paz 02 / Octubre 2001
Schweizer Architekten und Daniel in Chiquitos: Fotos
AOPEB in Apolo: Fotos
Bambus und seine Potentiale
Projektseite von Irene Private Seite von
Daniel / Irene

Die Idee des Projektes (Wiederholung aus Ecos 01)

Mein Arbeitseinsatz soll zwei Partnerorganisationen zugute kommen. Einerseits dem bolivianischen Verband der Organisationen ökologischer Produzenten (AOPEB) und andererseits der Zentrale der Indígena-Völker im Norden von La Paz (CPILAP).

AOPEB ist ein nationaler Wirtschaftsverband mit 41 Mitgliedorganisationen (MO), darunter Produktionsgenossenschaften, Kleinunternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen, die sich alle der Produktion, Verarbeitung und/oder Förderung von Bioprodukten widmen. Neben der politischen Lobbyarbeit in Ministerien und in der Öffentlichkeit zugunsten der Bioproduzenten bietet AOPEB auch Dienstleistungen der Kommerzialisierung und der technischen Beratung an.
AOPEB hat international anerkannte Normen für die Bioproduktion erarbeitet und die Zertifizierungsorganisation BOLICERT gegründet. Dadurch konnte den MO der internationale Markt für Bioprodukte geöffnet werden.
AOPEB erwartet von meiner Zusammenarbeit einerseits eine Unterstützung bei der Gestaltung der politischen Lobbyarbeit, deren Ziel unter anderem die Gründung einer nationalen ökologischen Bewegung ist, und andererseits eine Beratung bezüglich der Entwicklung der Organisationsstrukturen.

CPILAP ist Mitglied von AOPEB und repräsentiert die Indígena-Völker Leco, Mosetén und Tacana, die im Norden des Departements La Paz leben. CPILAP soll den angeschlossenen ethnischen Gruppen bei der Durchsetzung ihrer Rechte und dem Schutz ihrer Kultur helfen. Eine wichtige Aufgabe von CPILAP ist die Erlangung von Rechtstiteln für die Ländereien und Wälder der Indígena-Gemeinschaften, den sogenannten Territorios Comunitarios Originarios (TCOs).
CPILAP ist eine sehr junge Organisation und benötigt Unterstützung bei der organisatorischen Konsolidierung.


AOPEB: Veranstaltungen und Geschäftsreisen

AOPEB ist wahrlich ein sehr dynamischer und aktiver Verband, der auf mehreren politischen Hochzeiten mittanzt und daneben noch Zeit findet, zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen und Seminare durchzuführen. Für mich ist das natürlich äusserst spannend und ermöglicht mir zudem, während den Geschäftsreisen das wunderschöne und so unglaublich vielfältige Land Bolivien zu entdecken. Hier ein Überblick nur der wichtigsten Aktivitäten, bei denen ich seit unserem letzten Rundbrief im April mitwirken durfte.

April: Weiterbildungsveranstaltung in Caranavi (Nor-Yungas)
In diesem Weiterbildungsmodul konnten sich rund 70 VertreterInnen von Bauernorganisationen (vorwiegend Kaffee-Produzenten) während rund 3 Tagen über die Errichtung eines eigenen internen Kontrollsystems, welches die Kosten für die Zertifizierung ihrer Bioproduktion senkt, sowie über grundlegende organisatorische Planungsinstrumente informieren. Parallel zur Veranstaltung habe ich mit Don Jorge, dem Präsdenten von AOPEB, auf der Basis eines von mir konzipierten Fragebogens 16 Interviews mit VertreterInnen der anwesenden Bauernorganisationen geführt, um Informationen über den Grad der Zufriedenheit mit den Dienstleistungen und der nationalen Politik von AOPEB sowie über den ökonomischen und sozialen Zustand der befragten Organisation zu erfassen.

Mai: Weiterbildungsveranstaltung in Chulumani (Sur-Yungas)
Der zusammen mit Vertretern von Brot für die Welt, AGRECOL und einem Spezialisten aus Nicaragua durchgeführte zweitägige Kurs war der Methodologie "Campesin@ - Campesin@" (Bauer/Bäuerin - Bauer/Bäuerin) gewidmet. Dieses System der technischen Unterstützung, das in Mittelamerika sehr erfolgreich erprobt wurde, bildet zunächst mit Hilfe eines Agronomen einzelne Bauern bzw. Bäuerinnen zu PromotorInnen aus, welche die neu erlernten Techniken zur Verbesserung ihrer Agrarproduktion auf ihrer eigenen Parzelle anwenden. Ihre praktischen Erfahrungen vermitteln sie dann ihren NachbarInnen weiter. Diese Methode hat sich als erfolgreicher und nachhaltiger erwiesen, als das klassische System des hochspezialisierten Technikers, der den Bauern und Bäuerinnen fertige Lösungspakete (Samen, Dünger, Herbizide, Insektizide etc.) aufschwätzt, die weder die ökologischen Bedingungen noch Wissensstand und Kultur der Beschenkten berücksichtigt.

Juni: Nationales Treffen und Ausserordentliche Generalversammlung in San Ignacio de Velasco (Santa Cruz)
Das jährlich stattfindende Nationale Treffen der Anhänger der Bioproduktion in Bolivien dient dem Erfahrungsaustausch und der Stärkung der nationalen Bio-Bewegung. Beim diesjährigen Treffen informierten verschiedene ReferentInnen über die Themen Soziales Unternehmertum in der Bioproduktion sowie Die Risiken von Patenten auf Pflanzen und ihren Genen. Am zweiten Tag fand eine Ausserordentliche Generalversammlung statt, in welcher die Revision der Statuten, bei der ich entscheidend mitgearbeitet habe, gutgeheissen wurde. AOPEB darf nun auch wirtschaftliche Aktivitäten unternehmen, die Gewinn abwerfen, was ein entscheidender Schritt hin zur finanziellen Selbständigkeit ist.
Ich habe die weite Reise (für die 1500 km mit verschiedenen Bussen sind zwei Nächte und ein ganzer Tag Reisezeit nötig) dazu ausgenutzt, um die rund um San Ingacio gelegenen wunderschönen Jesuiten-Kirchen aus der Kolonialzeit zu besichtigen, wo alle zwei Jahre ein internationales Barockfestival stattfindet (siehe Bildbericht Koloniale Jesuitenkirchen in Chiquitos).

August: Treffen der Schweizer Freiwilligen in Cochabamba
An diesem jährlich stattfindenden Treffen nehmen alle Freiwillige teil, die einen Arbeitsvertrag mit einer schweizerischen Entsendeorganisation haben und in Bolivien arbeiten. JedeR Freiwillige ist zudem von einer bzw. einem VertreterIn seiner bolivianischen Partnerorganisation begleitet. Das Treffen gab Gelegenheit, alte Bekannte aus den Vorbereitungskursen in der Schweiz wieder zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und ein wenig dem Heimweh zu frönen. Wir haben eine Art Messe veranstaltet, an der jede und jeder einen Stand aufbaute, mit dem sie/er zusammen mit der/dem ProjektpartnerIn sein Projekt vorstellte und über die wichtigsten Fortschritte und Schwierigkeiten informierte. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich und vielfältig die einzelnen Projekte sind: Vom Käser, zum Sozialpädagogen über die Naturheilpraktikerin bis hin zum Psychologen oder der Primarlehrerin ist ein breites Spektrum an freiwilligen Fachkräften in Bolivien anzutreffen, welche in fast allen Sparten des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wie Erziehung, Gesundheit, Politik, Seelsorge, Sozialarbeit, Industrie, Landwirtschaft usw. arbeiten.

Ende August: Seminar und Besuche von Bauerngemeinden in Apolo
Die Reise nach Apolo war ein ganz besonderen Erlebnis. Apolo ist ein kleines Städtchen mit rund 8000 EinwohnerInnen in einem weitläufigen Tal im Norden von La Paz gelegen, und war bis vor wenigen Jahren nur mit dem Busch-Flugzeug erreichbar. Die jahrhundertelange Isolation von Apolo hat bewirkt, dass die meisten Menschen dort unter äusserst bescheidenen Bedingungen leben müssen, meist ohne Strom und Trinkwasseranschluss und in abgelegenen Dörfern, die stunden- bis tagelange Fussmärsche vom nächsten Marktplatz entfernt sind.
Auf der anderen Seite ist Apolo von der sogenannten "grünen Revolution" verschont geblieben, so dass die Bauern dort noch ohne chemische Zusatzstoffe landwirtschaften. Das gemässigte Klima erlaubt zudem den Anbau einer Vielzahl von Produkten.
AOPEB ist auf Einladung von CARE Bolivia, einer Entwicklungsorganisation, die Bauerngemeinden durch den Bau von Trink- und Abwassersystemen sowie durch die Förderung der Landwirtschaft unterstützt, nach Apolo gereist. Wir haben zunächst ein eintägiges Seminar über die Vorteile und Potentiale der biologischen Landwirtschaft abgehalten, das mit 140 interessierten BauernvertreterInnen gut besucht war und in einer von den politischen Behörden und den Bauernorganisationen unterschriebenen Absichtserklärung gipfelte, welche die Förderung der biologischen Landwirtschaft zum prioritären Ziel erklärt. An den folgenden drei Tagen reisten wir in verschiedene Bauerngemeinden, um die unterschiedlichen Agrarsysteme sowie die Lebensbedingungen der ApolianerInnen besser kennen zu lernen.
Ich bin überzeugt davon, dass in absehbarer Zeit Produkte aus Apolo, wie zum Beispiel Kaffee, Honig oder Amaranto, auf Grund ihrer "Natürlichkeit" und ihrer ausgezeichneten Qualität, auch in der Schweiz zu kaufen und beliebt sein werden.
Einen ausführlichen Reisebericht mit Bildern aus Apolo findet ihr unter AOPEB in Apolo.

Ausblick
Auch in diesen Tagen läuft die AOPEB-Maschinerie auf Hochtouren, müssen doch zwei internationale Seminare organisiert werden. Eines über den Verbot von Dauergiften oder POPs (Persistent Organic Pollutants), d.h. Chemikalien, die extrem giftig und langlebig sind und sich über die Atmosphäre und die Meere auf der ganzen Welt ausbreiten. Viele dieser Gifte, die in Europa und Nordamerika schon lange verboten sind, werden in den Ländern des Südens immer noch verwendet, so zum Beispiel in der Landwirtschaft bei der chemischen Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten (siehe Infos über Dauergifte von WWF).
Ein weiteres internationales Seminar zum Thema Soziale Verantwortung und Gerechter Handel in der Bioproduktion Lateinamerikas organisiert AOPEB im Auftrag der Internationalen Föderation der Bio-Bauernbewegung (IFOAM). An diesem dreitägigen Seminar werden Spezialisten aus der ganzen Welt referieren.
Die zahlreichen Tätigkeiten, in denen AOPEB zur Zeit engagiert ist, haben hinsichtlich meines eigentlichen Einsatzzieles allerdings einen grossen Nachteil. Eine konzentrierte Arbeit mit dem Direktorium für die Entwicklung und Einführung von neuen Arbeitsinstrumenten, welche die Transparenz und Effizienz der Organisation verbessern helfen, ist aus Zeitmangel kaum möglich. So beschleicht mich manchmal das dumpfe Gefühl, dass AOPEB vor lauter Aktivismus die Stärkung der eigenen Organisationsstrukturen und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen sträflich vernachlässigt. Es wird eine wichtige Aufgabe des AOPEB-Teams sein, in den kommenden Monaten wieder vermehrt den Blick nach "Innen" zu richten, um den Bedürfnissen und Erwartungen der Mitglieder besser gerecht werden zu können.




CPILAP: Wiedereröffnung der Bambus-Werkstatt

Die Zusammenarbeit der Indígena-Organisation CPILAP ist weiterhin nur beschränkt möglich. Da nur noch zwei dirigentes aktiv sind, welche sich zudem viel auf Reisen befinden oder ihre sozialen und landwirtschaftlichen "Felder" bestellen müssen, fehlt mir für die Zusammenarbeit ein eigentlicher Ansprechpartner. So musste ich in den letzten Monaten mehrmals CPILAP in Sitzungen mit bestehenden und potentiellen Geldgebern vertreten, da kein dirigente anwesend war. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache. Unter diesen Umständen war es auch nicht möglich, die Indígena-Völker, die in CPILAP angeschlossen sind, zu besuchen, um ihre Lebenssituation und ihre Kultur besser zu verstehen. Dank AOPEB konnte ich während unserer Reise nach Apolo immerhin die Führer der dort ansässigen regionalen Indígena-Organisation der Lecos persönlich kennenlernen.

Das Bambus-Projekt
Einen wichtigen Erfolg konnte wir dennoch feiern. Am 18. August sind wir nach Guanay gefahren (230 km bzw. 12 Stunden Busfahrt von La Paz entfernt), einem ehemaligen Goldsucherstädtchen nördlich von La Paz, dass von mächtigen Amazonasflüssen umgeben ist. Eine weitere Fahrstunde von Guanay enfernt liegt Tomachi, ein kleines Dorf, in dem sich die Bambus-Werkstatt von CPILAP befindet. Wie ich im ersten Rundbrief bereits berichtet habe, musste das Bambus-Projekt im letzten Jahr nach dem tödlichen Autounfall des Präsidenten von CPILAP eingestellt werden, da viel Wissen über die Verwendung der Projektgelder verloren ging. Obwohl ich bereits im letzten Ecos frohlockte, dass wir das Projekt retten konnten, mussten wir noch zahlreiche administrative und organisatorische Schwierigkeiten überwinden, bis dessen Wiederaufnahme konkret wurde.
Seit dem 19. August können nun 20 Jugendliche der drei Indígena-Völker während 5 Monaten das Handwerk des Bambus-Möbel-Schreiners erlernen. Sie erhalten zudem noch Kurse über die administrative Führung einer Werkstatt sowie die Vermarktung ihrer Produkte. Auch werden sie lernen, wie Bambus angepflanzt und kultiviert wird und welche Bambusarten sich für den Möbelbau am Besten eignen.
Das Projekt beabsichtigt, dass die ausgebildeten Jugendlichen nach den 5 Monaten in ihre Heimatgemeinden zurückkehren und dort eine eigene Werkstatt aufbauen. Ich bin zur Zeit mit Miguel, dem Projektleiter und Bambusspezialisten aus der Dominikanischen Republik, am Formulieren eines Nachfolgeprojektes, welches die Ausbreitung des Anbaus von Bambus und die Herstellung von Bambus-Möbeln fördern soll.
Wir werden das Bambus-Nachfolge-Projekt verschiedenen Entwicklungsorganisationen präsentieren und hoffen auf deren finanzielle Unterstützung. Ich werde mich für die nachhaltige Nutzung von Bambus in den nächsten Monaten mächtig ins Zeug legen, da diese Pflanze vielfältige wirtschaftliche und umweltschützerische Potentiale enthält, die für die Indígena-Gemeinden äusserst wertvoll sein können (siehe Bambus und seine Potentiale).

Ausblick
In der Ende September stattgefundenen Generalversammlung aller Mitglieder von CPILAP, d.h. VertreterInnen der Völker Leco, Tacana und Moseten, wurde ein neues Direktorium gewählt. Ich hoffe, dass mit der neuen Indígena-Führung eine konstantere Zusammenarbeit möglich ist. Sollten meine Erwartungen wiederum enttäuchst werden, so muss ich wohl die Ausrichtung meines Einsatzes überdenken. Vielleicht werde ich dann vermehrt mit den vier angeschlossenen, regionalen Indígena-Organisationen zusammenarbeiten, um CPILAP von der Basis her zu stärken. Dass es CPILAP braucht, davon bin ich weiterhin überzeugt (siehe Ecos de La Paz 01: Warum braucht es CPILAP?) und ich habe mittlerweile Verbündete in anderen Entwicklungsorganisationen gefunden, die derselben Ansicht sind.
Bambus und seine Potentiale

Bambus gegen Abholzung....
Der Anbau und die Nutzung von Bambus trägt dazu bei, die Abholzung von Tropenwäldern zu verlangsamen. Dank des raschen Wachstums dieser zur Spezies der Gräser gehörenden Pflanze, verfügt die ansässige Bevölkerung über eine nachhaltige Alternative gegenüber der Verwendung von Tropenholz für den Bau von Brücken und Häuser sowie für die Herstellung von Möbeln und anderen Gegenständen des alltäglichen Lebens.

... und Erosion
Das Pflanzen von Bambus unterstützt die Wiederaufforstung und verhindert die Erosion. Das breitflächige Wurzelgeflecht der Bambuspflanzen verhindert an exponierte Stellen wie Hängen oder Uferböschungen das Wegschwemmen der fruchtbaren Erdschicht.

Bambus im Häuserbau
Die Konstruktion von Häusern aus Bambus hilft, die Wohnbedürfnisse der ländlichen und städtischen Wohnbevölkerung mit knappen Ressourcen zu befriedigen und schafft gleichzeitig neue Arbeitsmöglichkeiten. Der Anbau und die Verarbeitung von Bambus benötigt weder teure Investitionen noch hochspezialisierte Arbeitskräfte. Bambushäuser werden mit lokalen Baumaterialen und einheimischen Arbeitskräften errichtet.
Bambusrohre verfügen über eine einzigartige Spannkraft und sind äusserst resistent gegen Schädlinge und Pilze. Dank ihrer Flexibilität können Häuser aus Bambus auch starken Erdbeben widerstehen.


Bambus schafft Arbeitsplätze....
Bambus ist ein leichtes und billiges Konstruktionsmaterial von grosser physischer Resistenz, deren Verarbeitung zudem ohne die Verwendung von teueren Maschinen (Motorsäge, Fräse, Bandschleifer) möglich ist. Dank der vielfältigen Verwendungsmöglichkeit von Bambus können zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden. Die relativ einfache, vorwiegend auf Handarbeit beruhende Herstellung von Bambusprodukten unterstützt die Integration von Frauen, Jugendlichen und unterqualifizierten Arbeitskräften in den Produktionsprozess. Die Herstellung von kommerziellen Handwerksprodukten aus Bambus kann die Schaffung von ländlichen Kleinunternehmen fördern sowie eine touristische Attraktion darstellen.

...und Einkommen
In ländlichen Gemeinschaften mit geringen natürlichen und finanziellen Ressourcen trägt die wirtschaftliche Nutzung von Bambus entscheidend zur Verbesserung der ländlichen Einkommen bei.
Die handwerkliche Verwendung von Bambus schafft eine breite Palette von Fertigprodukten, die billig in der Herstellung sind, vorwiegend auf Handarbeit beruhen und ausschliesslich aus natürlichen Komponenten bestehen. Tische, Stühle, Sessel, Sofas, Büchergestelle, Betten, Schränke, Rahmen für Spiegel oder Bilder, Bodenbeläge, Körbe, Fächer, Stellwände, Schubkarren, ja sogar Papier können aus Bambus hergestellt werden. Dabei werden unterschiedlichen Fertigkeiten und Materialen eingesetzt und kombiniert. Dies erlaubt die Schaffung von Arbeitsangeboten, welche den sozialen, kulturellen und natürlichen Gegebenheiten angepasst sind. Mit dem Verkauf der Bambusprodukte können zudem finanzielle Einkommen erzielt werden.







Bambus

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