Ecos de La Paz
No 04 / Octubre 2003
Daniel Ott & Irene Fröhlicher
Casilla 4524
La Paz
Bolivia

Das Kopieren, Verteilen und Verschicken dieses Rundbriefes ist erwünscht!

Rückblicke

Etwas aufgewühlt von der gegenwärtigen Situation in La Paz/El Alto, beenden wir die einjährige Sendepause auf unserem Rundbriefkanal. Für die Schreibfaulheit gibt es vielleicht Erklärungen: der Alltagstrott hat uns eingeholt, die Arbeit uns eingenommen und zwei schöne Reisen haben zwischendurch unsere Gedanken mit ihren vielfältigen, farbigen Landschaften verführt.
Wir blicken also - trotz Funkstille - auf ein reichhaltiges Jahr zurück und stehen nun vor einer neuen Lebensetappe mit (weit) offenen Perspektiven. Doch eins nach dem anderen:
Allem vorweg: wir sind bei guter Gesundheit und fühlen uns wohl hier.
Unsere Projekteinsätze verlaufen mehr oder weniger planmässig. Daniel verzeichnet vor allem mit CPILAP grosse Fortschritte, hingegen etwas weniger beim bolivianischen Bioverband AOPEB.
Irene hat in ihrem Pilotprojekt für das „Zweisprachige und interkulturelle Lernen in städtischen Schulen von El Alto“ sowohl positive als auch nachdenklich stimmende Erfahrungen gemacht. Alles in allem also eine interessante und lehrreiche Grundlage, um über die Entwicklungszusammenarbeit nachzudenken.
Auch in diesem Rundbrief berichten wir wieder über Themen, die uns aus dem Umfeld unserer Projekteinsätze beschäftigen:
Irene analysiert den Zusammenhang zwischen Sprache und Kultur und fügt - auf spanisch - die Ergebnisse eines Erfahrungsaustausches zwischen Freiwilligen und bolivianischen Partnerorganisationen über innovative Lehrmethoden bei. Daniel untersucht die Entwicklungen auf dem internationalen Kaffeemarkt und dokumentiert gleichzeitig den Werdegang des Kaffees von der Bohne bis in die Tasse.

Willkommen sind bei oder ausserhalb der Arbeit stets die Reisen, wobei im verflossenen Jahr vor allem Daniel das grosse Los zog: Sowohl als Kursleiter verschiedener Weiterbildungen über Themen wie Förderung von Kleinunternehmern oder Strategische Planung als auch als Teilnehmer an Versammlungen durfte er oft in die tropischen Landesgegenden von Bolivien reisen. Für einen Messeauftritt von AOPEB wurde er gar nach Deutschland geschickt, was er für einen kurzen Abstecher in die Schweiz nutzte.
Ferienhalber waren wir aber auch zusammen unterwegs: über Ostern machten wir einen Abstecher in den Urwald, und im Juni zogen wir mit Irenes Vater von den Jesuitenmissionen über die Che Guevara-Route bis vor die rituellen Berggipfel der Inkazeit in der Salzseeregion im Südwesten Boliviens.


Unterwegs auf Boliviens Strassen (Foto: A. Fröhlicher)
Dialog unter Tauben

Wie auch in den schweizerischen Medien zu verfolgen war, hat Bolivien einen sozial und politisch aufgewühlten Oktober hinter sich. Eine lesenswerte Beschreibung der schlimmen Ereignisse sowie der Hintergründe, die zum Sturz der Regierung von Sánchez de Lozada führte, haben unsere Interteam-KollegInnen Karin, Judith und Martin verfasst.
Wie kam es dazu? Was führte zu dieser "kleinen Revolution" ? Ich schlage vor, einen Blick hinter die Kulissen der noch jungen Demokratie Boliviens zu werfen:

a) Veränderte politische Machtverhältnisse
Als im August 2002 Gonzalo Sánchez de Lozada, genannt Goni, zum zweiten Mal als Präsident vereidigt wurde, stellten die meisten politischen Beobachter fest, dass das Land im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit (1992 - 1997) nun ein ganz anderes sei. Erstmals waren die traditionellen politischen Parteien mit einer starken Oppositionspartei (Movimiento Al Socialismo, MAS) konfrontiert, welche die Wahlen nur um wenige Prozentpunkte verloren hatte (siehe Wahlbericht in Ecos de La Paz 03).
Die politische Oligarchie wollte die Zeichen der Zeit jedoch nicht erkennen. Sie versuchte mit der gleichen Arroganz und Korruptheit am Volk vorbei zu regieren, wie sie dass bisher getan hatte. Dabei verkannte sie die tatsächliche Kräfteverteilung im Lande und unterschätzte die Fähigkeiten der politischen Opposition, herrschende Verhältnisse der Ausbeutung und Unterdrückung zu demaskieren und grosse Volksmengen für die Durchsetzung ihrer anti-neoliberalen Oppositionspolitik zu mobilisieren.


Proteste in El Alto bewirken Benzinmangel in La Paz (Foto: Daniel)

b) Handlungsunfähigkeit der Regierung
Da die Partei von Goni (Movimiento Nacional Revolucionario, MNR) nur 22% der Wählerstimmen erhalten hatte, war sie gezwungen, Allianzen mit anderen Parteien einzugehen, um im Parlament die Mehrheit zu erlangen. In der Folge fing ein wüstes Ringen um Ministerposten und andere Machtfunktionen in der staatlichen Administration an.
Kaum waren die Posten verteilt, sah sich die Regierung veranlasst, auch die populistische Partei NFR (Nueva Fuerza Republicana) in die Koalition zu locken, da für viele gesetzliche Änderungen eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament notwendig war. Folglich fing das Gezerre um Pfründe wieder von vorne an.
Konsequenz dieser ständigen internen Macht- und Verteilungskämpfe war die praktische Handlungsunfähigkeit der Regierung, die nach einen Jahr kaum konkrete Fortschritte vorweisen konnte, hingegen das im Volk verbreitete Bild einer korrupten, macht- und geldgierigen Politikerkaste noch verstärkte.

Klientelismus
Das traditionelle politische Parteiensystem basiert weniger auf ideologischen Grundsätzen als auf dem Klientelismus, d.h. viele Wähler erwarten für ihre Unterstützung eine konkrete Gegenleistung wie z.B. einen Arbeitsplatz in der Administration. Um ihr Überleben zu sichern, müssen traditionelle Parteien folglich wichtige Ministerien ergattern, was ihnen erlaubt, prestigeträchtige Chefposten, Arbeitsstellen und andere Vergünstigungen an ihre Klientel verteilen zu können.
So zeigte zum Beispiel das Fernsehen kurz nach der Wahl Bilder von sich prügelnden Menschen: die einen waren die ArbeiterInnen einer regionalen Stelle des Gesundheitsministeriums, die anderen AnhängerInnen der regierenden Partei MNR, die mit Gewalt ihren "rechtmässigen" Anspruch auf diese Arbeitsstellen durchsetzen wollten.

Dialog unter Tauben (Fortsetzung)


c) Abhängigkeit vom Internationalen Kapital
Goni war mit dem Versprechen an die Macht gekommen, mittels staatlicher Investitionen in Infrastrukturprojekte wie Hausanschlüsse für Erdgas, Elektrifizierung ländlicher Gebiete, Strassen etc. Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und so die dahinsiechende Wirtschaft wieder anzukurbeln. Für dieses Vorhaben brauchte die Regierung Geld, dass sie nur vom Ausland beziehen konnte.
Die Regierung benötigte viel Zeit und Aufwand, um auf dem internationalen Kapitalmarkt die Kreditwürdigkeit zu erlangen. Dem Internationalen Währungsfond (IWF) musste glaubhaft gemacht werden, dass das Staatsdefizit in kurzer Zeit abgebaut und das Land neue Einnahmen erzielen werde. Die erste Bedingung wollte die Regierung unter anderem mit der Revision des Steuersystems erfüllen, die zweite durch die Ausbeutung der riesigen Gasvorkommen im Lande.
Die Steuerreform provozierte im Februar einen Polizeiaufstand, der in eine wüste Schiesserei mit dem Militär ausartete und La Paz in zwei Tage totaler Anarchie mit Plünderungen und über 30 Toten stürzte. Die Regierung musste das Gesetz zurückziehen, wobei Hintergründe und Schuldige für dieses blutige Gemetzel bis heute noch nicht aufgeklärt respektive zur Verantwortung gezogen worden sind.
Die Regierungsstrategie, internationale Kreditgeber anzupumpen mit dem Versprechen, die Darlehen durch den Export von Erdgas nach Chile, Mexiko und USA zurückzuzahlen, provozierte ebenfalls den Widerstand der Bevölkerung, die eine Mitbestimmung über die Nutzung der Gasvorkommen forderte.
Die Regierung antwortete mit sturer Ablehnung, so dass der Slogan "Kein Verkauf des Gases" in der Folge zum gemeinsamen Nenner für die Unzufriedenheit ganz unterschiedlicher Gruppen in der bolivianischen Gesellschaft wurde und schliesslich zum entscheidenden Funken, der das soziale Pulverfass zum explodieren brachte.


MinenarbeiterInnen feiern die Rettung der Demokratie (Foto: Daniel)

d) Kommunikationsunfähigkeit
Der schwerwiegendste Fehler der Regierungsclique von Goni war jedoch die erschreckende Unfähigkeit, ihre politischen Absichten einer breiten Bevölkerung verständlich mitzuteilen und die wichtigsten sozialen Forderungen anzuerkennen. Nur Arroganz, Rassismus und fehlender Wille können die vielen Fehler erklären, welche die Kommunikationsstrategie der Regierung kennzeichnete. Hier einige Beispiele dafür:

  • Die Regierung hatte die Tendenz, soziale Konflikte zu verniedlichen ("Es demonstrieren ja nur 0,1% der Bevölkerung") und Protestaktionen wie Strassenblockaden oder Protestmärsche mit repressiver Gewalt zu lösen.
    Die vorgängige Regierung dagegen versprach bei Protestaktionen schnell Konzessionen, die sie in der Regel zwar nicht einhielt, aber dafür sorgten, dass längere Unruhen im Land vermieden wurden.
    Goni stellte sich dagegen immer auf den Standpunkt, dass er erst zu Verhandlungen bereit sei, wenn die Protestaktionen aufgehoben würden und schickte anstatt eines Vermittlers das Militär. Als Konsequenz dieser Politik erreichte die Regierung den traurigen Rekord von über 130 bei sozialen Unruhen getöteten Menschen innerhalb von 12 Monaten.

  • Es machte den Anschein, dass der Präsident und seine engsten Berater an einer Paranoia litten, die sich immer mehr verschlimmerte. So sprach der Präsident schon nach den schweren Unruhen im Februar von einem gescheiterten Putschversuch, ohne je konkrete Beweise vorlegen zu können.
    Die Regierung sicherte ihre Macht immer mehr mit repressiven Massnahmen ab, militarisierte zunehmend das Land und schlug gar vor, eine spezielle staatliche Oberaufsicht für die Kontrolle der Medien zu schaffen.
    Die sozialen Unruhen im Oktober, die schliesslich zu seinem Sturz führten, bezeichnete Goni selbst in seiner Rücktrittrede noch als Staatsstreich, der vom Ausland finanziert und von Anarchisten und der Drogenmafia durchgeführt wurde, völlig ignorierend, dass im ganzen Land verteilt auch über 1000 Intellektuelle und Mitglieder der Mittelschicht mittels Hungerstreik den Rücktritt seines Regimes forderten.

Dialog unter Tauben (Fortsetzung)


d) Kommunikationsunfähigkeit (Fortsetzung)
  • Der Regierungsclan vernachlässigte vollkommen, dass in der bolivianischen Kommunikationskultur Symbole eine herausragende Stellung einnehmen.
    Viele Menschen vertrauen weder dem gesprochenen noch dem geschriebenen Wort, sondern vielmehr den rituellen Handlungen und Zeichen, die in ihren Kulturen und Traditionen festgelegt sind.
    Die Regierungselite hat sich nicht darum geschert. So trat zum Beispiel der Erziehungsminister für eine Stunde zurück, damit er im Parlament seine Stimme abgeben konnte, welche die unter den Regierungsparteien ausgehandelte Wahl von Richtern und dem staatlichen Ombudsmann ermöglichte, bevor er anschliessend wieder zum Erziehungsminister ernannt wurde.
    Es war mehr diese unverfrorene Handlung als die Tatsache, dass die verfassungsmässig festgeschriebene, parteiliche Unabhängigkeit der gesetzlichen Gewalt verletzt wurde, welche grosse Empörung unter der Bevölkerung hervorrief. Es würde zu weit führen, noch weitere Beispiele darzustellen.
    Ein bleibendes Symbol für diese Regierung ist zweifellos die geheime Flucht des Präsidenten und drei seiner Minister per Helikopter und Flugzeug nach Miami, während im Parlament das Rücktrittschreiben des Präsidenten verlesen wurde. Somit bestätigte sich der Verdacht einer grossen Mehrheit der Bevölkerung, dass diese Regierung aus Verbrechern und Handlangern der USA zusammengesetzt war. Der entstandene Schaden für die Glaubwürdigkeit des politischen Systems und insbesondere die traditionellen Parteien ist gross und nachhaltig.

Ausblick
Neuer Präsident von Bolivien ist verfassungsgemäss der ehemalige Vizepräsident Carlos de Mesa Gisbert, der sich nach dem Massaker von El Alto entschieden von der Regierung distanziert hatte. Mesa ist parteilos und als Journalist und Historiker im ganzen Land anerkannt.
Bereits in seiner Antrittsrede hat er erkennen lassen, dass die Opfer nicht umsonst ermordet wurden, sondern das Land zu einem politischen Neuanfang zwingen. So will er mit einer Übergangsregierung von partei-unabhängigen Persönlichkeiten die wichtigsten sozio-politischen Veränderungen endlich vorantreiben und versprach:

  • eine bindende Volksabstimmung über die zukünftige Nutzung der Gasvorkommen durchzuführen,
  • die Gesetzgebung über die Ausbeutung der nichterneuerbaren Ressourcen des Landes zu revidieren,
  • eine verfassungsgebende Versammlung zur Revision der Staatsverfassung einzuberufen,
  • sowie einen unerbittlichen Kampf gegen jegliche Art von Korruption zu führen.

Auch wenn der neue Präsident die hohen Erwartungen, die auf seinen Schultern ruhen, nicht erfüllen kann und nur einen Teil dieser wichtigen Reformvorhaben umsetzen wird, so ist der Prozess hin zu einer demokratischeren und sozial gerechteren Gesellschaftsordnung in Bolivien nicht mehr aufzuhalten.

Bolivien wird sicher noch viele Rückschläge erleiden, doch seine Staatsbürger haben auf eindrückliche und mutige Weise bewiesen, dass sie sich gegen eine Beschneidung der demokratischen Errungenschaften oder die Verletzung der Menschenrechte zu wehren wissen.

Die Ereignisse der letzten Monate haben aber auch gezeigt, wohin ein Dialog zwischen Tauben, das heisst zwischen einer arroganten Regierung und einer unflexiblen Opposition führen kann. Wir hoffen, dass beide Seiten nun zu echten Gesprächen bereit sind und Friedenstauben zum zukünftigen Symbol Boliviens werden.

Foto: La Razón, 18.10.2003

Ausblicke in die Zukunft

Endspurt?

Unsere Einsätze enden vertragsmässig im Dezember dieses Jahres, wir befinden uns also in einer Abschlussphase: da heisst es den Einsatz evaluieren, die Erfahrungen systematisieren, die Dokumentation aktualisieren und für etwaige Nachfolger übersichtlich ordnen und beschriften, Schlussabrechnung und Inventar aufstellen, Abschlussberichte verfassen, das Pult leeren, kurz: aufräumen!

Für Daniel bietet sich die Möglichkeit an, den Einsatz bei CPILAP um gut ein halbes Jahr zu verlängern, da seine Nachfolgerin erst per August 2004 einsatzbereit ist und die laufenden Projekte eine Kontinuität erfordern.

Neustart?

Zudem werden wir in dieser Zeit in neue Lebensbereiche vorstossen und eine theoretisch-praktische Einführung in Säuglingspflege und Kindererziehung absolvieren. Hat jemand von Euch, lieben LeserInnen, Erfahrungen im Umgang mit kleinen Steinböcken weiterzugeben? Wir sind dankbar für Hinweise. (Wer sich noch mehr verwirren lassen will, kann Irenes Powerpoint-Präsentation zum Thema bewundern.)

Weiter bewegen sich unsere Zukunftsvorstellungen vorerst noch im Wunschbereich: gerne würden wir noch 2-3 Jahre auf dem Kontinent bleiben, wenn sich beruflich und finanziell passende Bedingungen finden lassen.

Lebenskosten


Unser Einsatz wird nicht mit einem Lohn, sondern mit der Vergütung der (ortsangepassten) Lebenskosten abgegolten. Die Höhe dieser Lebenskosten wird in Zusammenarbeit mit der örtlichen Koordination und der Geschäftsstelle von INTERTEAM jährlich festgelegt. In der Schweiz werden die nach Schweizer Recht geltenden Versicherungen (AHV/ ALV; Krankenkasse, Pensionskasse) sowie eine Wiedereingliederungssumme von INTERTEAM mit Hilfe von Bundesgeldern gedeckt. Die Lebenskosten werden teils von der Partnerorganisation im Süden und teils von INTERTEAM ausbezahlt.
Da INTERTEAM jedoch nur zu 70% von Bundesgeldern finanziert wird, müssen die restlichen 30% über Fundraising und Spenden eingeholt werden. Wer spenden möchte, kann seinen Beitrag an folgendes Konto überweisen:

 

PC-Konto 60-22054-2,
Spendenvermerk: Einsatz Daniel Ott, Bolivien,
oder: Einsatz Irene Fröhlicher, Bolivien,
INTERTEAM, Untergeissenstein 10/12,
6000 Luzern 12.

Lebenskosten


Bei der Gelegenheit möchten wir all jenen ganz herzlich danken, die uns zum wiederholten Mal eine finanzielle Unterstützung haben zukommen lassen.
Eure Beiträge gelten als Zeichen der Solidarität des "Nordens" mit dem "Süden": wir sind weiterhin auf Eure Unterstützung angewiesen.

Hier einen Überblick über die für uns festgelegten Lebenskosten (LK) für das Jahr 2003 in CHF:

Mietzinse inkl. NK
Lebensmittel
Transport
Kleidung
Kommunikation
Freizeit und Ferien
Sicherheit
Total Lebenskosten

Finanzierung der LK
Jahresbeitrag AOPEB/CPILAP
Jahresbeitrag Fe y Alegría
Spenden, INTERTEAM
5'463.--
4'922.--
2'548.--
800.--
1'178.--
1'890.--
945.--
17’746.--


1'680.--
1'680.--
14’386.--

WER IST INTERTEAM?

INTERTEAM ist eine Organisation der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit.
INTERTEAM vermittelt und begleitet freiwillige Fachleute in Einsätze nach Afrika, Lateinamerika und Papua Neuguinea.
In momentan acht Ländern geben 56 Mitarbeitende (Stand 1. April 2003) ihre Berufskenntnisse weiter. INTERTEAM-Fachleute sind tätig in der Ausbildung in den Bereichen Handwerk/Technik/Bauwesen, Unterricht/Erziehung, Sozialwesen/Friedensarbeit, Land-/Forstwirtschaft/Umwelt, Betriebsführung / Organisationsentwicklung / Institutionsstärkung, Gesundheitswesen / AIDS.

Voraussetzungen für einen Einsatz sind eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufspraxis und die Bereitschaft zu einem 3-jährigen Einsatz. INTERTEAM übernimmt die Kosten für Versicherungen, Ausbildung und Reise sowie die Lebenskosten vor Ort und eine Sparrücklage.

INTERTEAM ist eine ökumenische Organisation, die sich für die Werte Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzt. INTERTEAM wurde 1964 gegründet und hat seinen Sitz in Luzern. Die Finanzierung erfolgt durch den Bund, das Fastenopfer und Spenden.
INTERTEAM ist ZEWO-anerkannt.

INTERTEAM, Untergeissenstein 10/12, 6000 Luzern 12 / Tel. 041 360 67 22, Fax 041 361 05 80
PC-Konto 60-22054-2 Internet: www.interteam.ch

Zewo Das ZEWO-Gütesiegel für den gewissenhaften Umgang mit Spendengeldern. Sie begegnen diesem Gütesiegel auf Drucksachen und Einzahlungsscheinen von gemeinnützigen Institutionen in der Schweiz.
Die ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmen) verleiht es jenen Institutionen, deren Spendengelder uneigennützig für den angegebenen Zweck verwendet werden.